Das Pop-Oratorium
begeistert Leipzig

"Danke für die Gänsehautmomente","Es war gigantisch und unvergesslich", "Spitze Schauspieler", "Freude pur" - so beschrieben einige der Zuschauer und Akteure ihre Empfindungen nach der Aufführung des Pop-Oratoriums "ICH BIN". Mehr als 8.000 Besucher erlebten am Samstag, 16. Juni 2018, die dritte Aufführung der Komposition in der Leipziger Messe.

Ein Orchester, eine Band, drei Schauspieler, acht Solisten und etwa 1.200 Sänger präsentierten die Komposition, die bereits 2013 in Dortmund und Hamburg für Begeisterung sorgte. Dabei handelt es sich jedoch keineswegs um eine reine Wiederholung der damaligen Szenen und Rahmenhandlungen, denn das Werk erlebte eine Entwicklung.

Das Pop-Oratorium ist ein zweistündiges Werk für Jugendchor, sinfonisches Orchester, Band, Solisten und Schauspieler, in dem die sieben Ich-bin-Worte Jesu und seine Wundertaten musikalisch verarbeitet sind. Im Zentrum des Werks stehen dabei die musikalische Verarbeitung des Evangeliums und die Vermittlung der Heilsbotschaft. Sigi Hänger, einer der Komponisten, dankte nach der Aufführung allen Beteiligten mit den Worten: "Die Botschaft, die kam rüber! (...) Lasst uns den Inhalt des Pop-Oratoriums, das, was in uns lebt, mit anderen teilen und andere bereichern (...) ."

Die Wunder Jesu

Die Solisten präsentierten die Wunder Jesu durch Gesang und Schauspiel – darunter die Künstler Till Florian Beyerbach, Carol Charlot, Mareike Gerdes, Patrick Jakucs, Julia Mehrens, Uta Oellig, und Benjamin Steinhoff. Die Schauspieler Clarissa Börner, Dannie Lennertz und Benjamin Stoll gestalteten die Rahmenhandlung der Produktion.

Den Zuhörern wurden drei zentrale Botschaften vorgestellt, die dem Werk Bedeutung verleihen: Die erste Botschaft hebt Jesus als den Erlöser hervor („Jesus ist der Christus“). Die zweite Botschaft bezieht sich auf das ewige Leben („Wer an ihn glaubt, hat durch ihn das Leben“) und die letzte Botschaft zeigt auf, wie der Mensch dieses ewige Leben erlangen kann – durch die Nachfolge Christi („Die Fußspur Christi ist der Weg zum Leben“).

Nach Leipzig folgt Düsseldorf - 31. Mai 2019

Nach Leipzig geht es direkt weiter: Nächstes Jahr wird das Pop-Oratorium in englischer Sprache in der ESPRIT Arena in Düsseldorf präsentiert. Der Chor soll aus etwa 3.000 jugendlichen Sängerinnen und Sängern aus ganz Europa gebildet werden. Die Vorbereitungen laufen bereits und die Anmeldungen für die Akteure werden bald beginnen. Das Pop-Oratorium wird im Rahmen des Internationalen Jugendtags der Neuapostolischen Kirche aufgeführt und ist einer der musikalischen Höhepunkten des Programms.

Komponiert wurde das Werk von Sigi Hänger und Christoph Oellig. Jürgen Deppert schrieb das Libretto und Benjamin Stoll entwickelte die Geschichte, das Skript und führt Regie. Gerrit Junge übernimmt erneut die musikalische Gesamtleitung. Die Uraufführung der Komposition fand am 1. Juni 2013 in der Westfalenhalle Dortmund statt und wurde im Rahmen des neuapostolischen Kirchentages Nordrhein-Westfalen aufgeführt. Eine zweite Aufführung folgte am 15. Juni 2013 in der O2 World Hamburg.